Nun ist die Hälfte schon um und wir haben schon eine Menge von Wien gesehen. Unter anderem haben wir schon mit der Betreuerin Erika das Parlament und das Kunsthistorische Museum besucht.Im Folgenden führen wir einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Wiens auf, dazu gehören die Wiener Staatsoper, der Stephansdom und das Schloss Schönbrunn.
Die Wiener Staatsoper wurde im Jahr 1869 fertig gestellt und mit einer Premiere von Don Juan von Mozart eröffnet. Sie ist eine der bekanntesten Opern
der Welt und die wichtigste Wiens. Sie hat außerdem dazu beig
etragen, den Ruf Wiens als Musikmetropole in aller Welt zu festigen. Die Zeitungen kritisierten schon vor der Eröffnung den Entwurf mit seiner Loggia, den seitlichen Arkaden und dem metallenen Tonnendach so, dass es seinen verzweifelten Innenarchitekten Eduard van der Nüll i
n den Selbstmord trieb. Auch so mancher Direktor oder Dirigent hatte es nicht leicht.
Ein wichtiges Wahrzeichen Wiens ist ebenso der Stephansdom. Er wurde zum ersten mal im 12.Jahrhundert a
ls eine romanische Basilika erbaut, doch er fiel 2 Bränden zum Opfer, danach wurde er von Grund aufals eine ebenfalls romanische Pfarrkirche neu errichtet. Ihre Reste bilden die heutige Westfassade. Schon eine Generation später begann man im
Auftrag von Herzog Albrecht dem II. die Kirche neu aufzubauen. Zuerst wurde der Hallenchor, dann das Langhaus und zuletzt der Südturm errichtet. Aber Anfang des 16. Jahrhunderts, als den Wienern ein Angriff der Türken drohte, baute man lieber Befestigungsanlagen und stellte den Nordturm erst 1579 fertig. Der Turm blieb Jahrhundertelang unversehrt, doch im April 1945, während der letzten Kriegskämpfe, geriet er in Brand, wurde aber schnell wieder aufgebaut. Der heutige Stephansdom ist 108 Meter lang und am höchsten Punkt 137 Meter hoch(Südturm).
Das wohl wichtigste und bekannteste Bauwerk Wiens und Österreichs ist dennoch das Schloss Schönbrunn. 1559 baute Kaiser Maximilian II. ein erstes Jagdschlösschen. Kaiser Ferdinand II. baute das Schloss wieder auf, nachdem es von den Ungarn verwüstet worden war und machte es, zusammen mit seiner Gemahlin Prinzessin Eleonore von Gonzaga, zu ihrer Sommerresidenz. Als das Schloss von den Türken 1683 zerstört worden war, baute der begnadete Architekt d
es Barocks Johann Bernhard Fischer von Erlach es ein letztes mal auf. Seine Pläne umfassten eine gigantische Palastanlage, die das französische Versailles übertreffen sollten. Aber er ließ nur eine weit bescheidenere Version bauen, welche 1713 vollendet wurde. Seine heutige Form erhielt Schönbrunn auf Initiative von Kaiserin Maria Theresia im Stil des Rokoko. 1805 und kurzzeitig 1809 hauste Napoleon in dem Schloss. Die engste Beziehung zum Schloss Schönbrunn, hatte wohl der Kaiser Franz Joseph, denn er ist dort geboren und gestorben (1830-1916) und regierte von 1848 bis zu seinem Lebensende 1916.
Schöne Grüße aus östereichs Hauptstadt
Sven und Fabian

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