

Arbeiten in Sevilla
Mein Praktikumsplatz hier in Sevilla ist ein Drei Sternehotel namens "Hotel Eurostars Regina" der Hotelkette "Eurostars Hotels"
Der von außen auf den ersten Blick unscheinbare Eindruck dieses Hotels mag, wenn man eintritt, sofort vergessen sein. Die elegante und einladende Einrichtung gibt der Eingangshalle eine freundliche, warme Athmosphere.
Wenn ich zur Arbeit komme, gehe ich durch die Eingangshalle, dann an der Rezeption vorbei, durch einen Flur neben dem Speisesaal, eine Teppe runter in den Keller in einen Raum, wo mich Tag für Tag 8 nette Mitarbeiterinnen und mein Chef erwarten. Mein Chef und meine Mitarbeiterinnen sind stets freundlich und haben, wenn ich etwas frage, immer ein Grinsen im Gesicht. Wir unterhalten uns zwar nicht sehr viel, da alle beschäftigt sind, kommen aber ab und zu ins Gespräch.
Ich musste bis jetzt abends arbeiten, was sich ab nächster Woche jedoch vielleicht ändert, da ich meine Arbeitszeiten eventuell mit meiner Kollegin Geraldine tausche. Mein bisheriger Tagesablauf bestand bislang darin, morgens um 8 Uhr mit Paul zu frühstücken, um unserer Gastmutter die Arbeit zu sparen zweimal Frühstück zu machen. Nach dem Frühsück habe ich mich entweder noch einmal kurz hingelegt oder bin in die Stadt gegangen. Dort habe ich mich ins Café gesetzt und Postkarten geschrieben. Nach dem Mittagessen um etwa 2:30 Uhr mache ich mich fertig und gehe 15 oder 20 Minuten nach 3 los, um pünktlich um 4 Uhr anzukommen, da der Weg etwa 40 Minuten in Anspruch nimmt. Angekommen begrüße ich freundlich den Empfang und gehe den oben beschriebenen Weg. Mit einem ebenfalls freundlichen "Hola!" begrüße ich meine Arbeitskollegen und setze mich an meinen Computer. Ich frage, was es für mich zu tun gibt und fange nach einer gegebenfalls benötigten Einleitung an. Der größte Teil meiner Arbeit bestand bis jetzt daraus, bestimmte Preise aus dem Internet zu suchen und in eine Excel Tabelle einzutragen. Nach der Fertigstellung schicke ich die Tabellen an die Mitarbeiterinnen. Ich frage, was ich machen kann und mir wird eine neue Aufgabe erteilt. Durch die teilweise monotone Arbeit ermüdet, gehe ich gegen halb 8 los und komme ungefähr um 10 Minuten nach 8 an. Wenn ich Zuhause bin, essen wir meist sofort zu Abend. Abhängig davon, wozu wir Lust haben, gehen wir noch ein wenig durch die Stadt oder bleiben Zuhause. Mit deutlichen Verbesserungen meiner Sprachkenntnisse gehe ich positiv und voller Elan in die nächste und letzte Woche des Schülerbetriebspraktikums in Sevilla.
Das war's von mir
Dankeschön
Schöne Grüße aus Spanien
Hendrik Witte
¡ Viva Sevilla!
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