Interkulturelle Unterschiede
Nach einigen Wochen hier in England (Plymouth) werden auch bereits einige Unterschiede und typische englische Merkmale auffällig.
Die Einwohner und Bürger hier in Plymouth sind einfach sehr freundlich und hilfsbereit. So ist es hier selbstverständlich, dass man sich bei den Busfahrern für das Mitnehmen mit einem „thank you“ sowie auch in normalen Alltagssituationen mit anderen Leuten für die kleinsten Gefälligkeiten bedankt.
Ein paar Unterschiede sind auch im Straßenverkehr zu finden.
So ist es typisch englisch, dass im Straßenverkehr nicht wie bei uns auf der rechten Seite, sondern auf der linken Seite gefahren wird. Allerdings sind hier nur selten Fahrradfahrer zu entdecken, sondern vor allem Busse und Pkws.
Zu beobachten ist auch, dass die Engländer bei der Arbeit viel ordentlicher und feiner gekleidet sind. So ist es üblich, dass zum Beispiel in der Restaurantküche die Köche und Küchenhilfen feine schwarze Stoffhosen tragen. Allerdings beginnen die Engländer hier ein bisschen später mit der Arbeit als in Deutschland. So fangen Büromitarbeiter z.B erst um 9 Uhr an, wobei in Deutschland sogar oftmals schon um 7 Uhr begonnen wir. Geschäfte öffnen ihre Türen auch erst gegen 09.30 Uhr.
Die Kleiderordnung ist aber nicht nur an Arbeitsplätzen zu finden, sondern auch bei den Schulkindern, die man in dem Bus auf dem Weg zur Arbeitsstelle antrifft. Für sie scheint es normal und üblich zu sein, in Schuluniformen zur Schule zu kommen, was ebenfalls einen Unterschied zur Kleiderordnung in deutschen Schulen zeigt.
Eine andere Sitte ist hier auch in den so genannten „Pubs“ anzutreffen. So wird man nicht am Tisch bedient und gibt auch dort nicht die Bestellungen von Essen und Getränken auf, sondern macht sich selber auf den Weg zur Theke um dort zu bestellen und auch direkt zu bezahlen.
Man sieht also, dass in unterschiedlichen Ländern auch unterschiedliche Kulturen und Lebensweisen zu finden sind.
Linda Specht
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