Sonntag, 14. November 2010

Arbeiten in Plymouth

Mein Betrieb

In meinem Betrieb werden Pläne für Fussbodenheizungen erstellt und in größeren Gebäuden wie zum Beispiel Hotels oder Schulen eingebaut.
Zwar gibt es das Unternehmen schon seit 10 Jahren, dennoch ist das Unternehmen sehr klein und im Büro sind nur zwei Mitarbeiter.
In Deutschland ist Fussbodenheizung schon sehr weit verbreitet, doch in England hat sich die Nachfrage erst in den letzten Jahren deutlich gesteigert. Daher hatte mein Praktikumsbetrieb noch nie so viele Aufträge wie in diesem Jahr.

Ein typischer Arbeitstag

Da ich erst um 10:00 Uhr anfangen muss, kann ich noch eine Stunde länger schlafen als Manuel und Constantin. Ich verlasse gegen 9:00 Uhr das Haus um mit dem Bus zur Arbeit zu fahren. Da mein Arbeitsplatz in einem Größraumbüro namens "Tamar Science Park" mit mehreren Betrieben liegt, sagt man schon ungefähr 25 mal "Good Morning" bevor man am Arbeitsplatz angekommen ist.
Am Arbeitsplatz angekommen werde ich jeden Morgen freundlich von meinem Chef und seiner Angestellten begrüßt und gefragt "coffee or tea?".
Daraufhin werden dann fleißig Kundenlisten in Excel-Tabellen erstellt, Mails an Kunden verschickt und zwischendurch kommt mein Chef vorbei und nimmt mich mit auf Baustellen damit ich sehen kann, was die Firma so macht. Zwischen 12:00 und 13:00 habe ich in der Cafeteria des Großraumbüros eine kurze Mittagspause. Wieder ins Büro zurückgekehrt gibt es meistens irgendwelche Probleme mit der Technik. Da mein Chef weiß, dass ich relativ viel Ahnung von PCs habe, werde ich meistens gefragt, damit ich Mail-Probleme, Internet-Probleme oder auch Hardwareprobleme beheben kann. Danach geht es meistens weiter mit Tabellenerstellungen und sonstigen PC-Arbeiten. Meistens habe ich gegen 16:00 Uhr Feierabend, aber sollte es Probleme geben oder Sonstiges, bleibe ich auch mal länger und darf dafür am nächsten Tag ein bisschen eher gehen. Dann geht es mit dem Bus nach Hause und ich freue mich auf das Essen von meiner lieben Gastmutter.


Arbeitskollegen

In England ist es nicht so, dass der Chef eine höhergestellte Position hat. Er sitzt ganz normal bei uns mit am Tisch, unterhält sich mit uns über ausserbetriebliche Dinge und ist bringt uns sogar den Kaffee. Am Samstag habe ich sogar mit meinem Chef, seinem Sohn und Manuel eine Shoppingtour in der Stadt gemacht und er hat uns auf ein Kaffee eingeladen. Außerdem will er noch ein Treffen mit seinem Vater arrangieren, da dieser von Deutschlad begeistert ist.


Sebastian Bartsch


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen