Wir, das sind Kerstin und Nadine, stehen morgens um sieben Uhr auf, ziehen uns um und frühstücken dann zusammen. Nachdem wir damit fertig sind, machen wir uns weiter fertig, um dann schließlich um 7:45 Uhr zur Straßenbahnstation „Lange Gasse“ zu laufen. Nach circa elf Minuten Fußweg erreichen wir die Station und warten dann auf die Straßenbahn Nummer fünf, mit der wir bis zur Station „Neustiftsgasse“ fahren. Von da aus geht es nun circa um 8:15 Uhr weiter mit dem Autobus Nummer 48 A bis zum Otto-Wagner-Spital. Nach circa fünf Minuten Fußweg kommen wir am Pavillon neun an, wo sich die Geriatrische Abteilung 9/2 befindet, auf der wir arbeiten. Morgens bei klarem Wetter hat man eine wunderbare Aussicht und kann auf die umliegenden Häuser und Wälder sehen.
Nachdem wir uns umgezogen haben, beginnen wir um neun Uhr mit der Arbeit. Als erstes helfen wir hier den Pflegern und Schwestern bei der Grundpflege und dem Mobilisieren noch "fitter" Bewohner im Gemeinschaftsraum. Zudem unterhalten wir uns mit den Bewohnern und beschäftigen sie, jedoch haben wir noch ein bisschen Schwierigkeiten, insbesondere bei den älteren Menschen, da diese einen sehr ausgeprägten österreichischen Akzent sprechen. Auf der Station befinden sich insgesamt 28 Bewohner, überwiegend nur Frauen. Die Mitarbeiter sind sehr nett und bieten uns Hilfe an auch bei eigenverantwortlichen Arbeiten, wenn wir welche benötigen. Die Arbeit auf der Station macht uns sehr viel Spaß.
Wenn wir um elf Uhr dann alle soweit gewaschen und versorgt haben, machen wir eine kurze Pause oder erledigen andere anfallende Arbeiten, bis wir schließlich um zwölf Uhr das Mittagessen mit verteilen und hilfsbedürftigen Bewohnern dieses reichen. Dieser Vorgang dauert circa bis um dreizehn Uhr.
Nach Arbeitsschluss am Nachmitttag ziehen wir uns um und fahren zurück zur Schwarzspanierstraße 15 fahren, wo wir mit sieben anderen aus unserer Schule zusammen in der ersten Stiege in Wohnung 8 wohnen.
Nun führen wir den Haushalt und machen Erledigungen in der Stadt.
Geschrieben von Nadine Auf der Landwehr und Kerstin Willmann
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