Donnerstag, 18. November 2010

Ein Arbeitsalltag in Ungarn

Unser Arbeitstag beginnt um 7.20 Uhr. Zusammen mit den Leuten, die nach Budapest fahren, verlassen wir die Wohnung und gehen Richtung Bahnhof. Am Bahnhof trennen sich die ersten Wege, die Praktikanten, die ihren Praktikumsplatz in Budapest haben, steigen nun in die Bahn, Niklas, Benjamin und Frank gehen nun zu ihrem Praktikumsplatz in Szentendre.
Benjamin und Niklas arbeiten in einer Autowerkstadt.
Frank arbeitet in einem Mietservice für Bau- und Gartengeräte.

Frank`s Arbeitstag:
In der Firma, in der ich arbeite, wird in der Woche von 6-18 Uhr gearbeitet, samstags und sonntags von 8-12 Uhr. Ich arbeite in der Woche von 8-15 Uhr. In dieser Zeit arbeite ich mit einem mir zugestellten englischsprachigen Mitarbeiter zusammen, die Verständigung in der Firma läuft meist über ihn, da er die einzige Person in der Firma ist, die Englisch sprechen kann. Durch meine vorausgehenden Kenntnise werden mir schon einige Aufgaben zugeteilt, die ich alleine erledigen darf. Zum Aufgabenbereich in meiner Firma gehören Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten. Die Zusammenarbeit mit meinem Arbeitskollegen macht mir sehr viel Spaß. Was etwas gewöhnungsbedürftig für mich war, waren die Pausenzeiten, denn es gibt keine, wenn man eine Pause braucht, macht man eine. Um 15 Uhr beende ich meine Arbeit und mache mich auf den Weg zur Wohnung.

Benjamin’s Arbeitstag:
Meine Arbeit beginnt um 8 Uhr morgens und geht bis 15 Uhr. Anfangs war die Verständiegung mit meinem Arbeitskollegen sehr schwierig, da sie gar kein Englisch und nur ein bisschen Deutsch können. Inzwischen klappt die Verstädnigung super und man macht auch Scherze miteinander. Es ist eine sehr kleine Autowerkstatt mit 2 Hebebühnen und 12 Beschäftigten. Es läuft dort alles sehr ruhig ab. „Nur die Ruhe“ wird uns immer gesagt. Immer wieder sollen wir eine Pause machen und uns wird ein Kaffee angeboten. Die Mitarbeiter sind wirklich sehr freundlich zu mir, auch wenn sie nicht die gleiche Sprache sprechen, versteht man sich irgendwie. Jeden Tag gegen 12 Uhr sagt man uns wir, sollen ins Auto einsteigen und dann fährt die ganze Belegschaft mit uns in ein Restaurant, wo wir Mittagessen bekommen. Ich darf dort auch viele Reperaturen an Kraftfahrzeugen alleine durchführen. So durfte ich zum Beispiel zusammen mit Niklas anfangen einen Zylinderkopf auszubauen oder ein Getriebe eines Suzuki Swift wieder zusammenbauen. Wenn man fragen hat, fragt man einfach und es wird einem notfalls mit Händen und Füßen erklärt.

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