Halbzeit in Plymouth
Nach 2 Wochen in einem andern Land hab ich mich schon ganz gut eingelebt. Ich wohne zusammen mit Julia in einer Gastfamilie wo wir uns ein Zimmer teilen. Unsere Gastmutter Sue ist sehr nett zu uns und immer gut drauf. Mit uns leben hier noch Sue's Haustiere, das Kaninchen Elvis und die Katze Willow. Wir wohnen nicht direkt im City Centre von Plymouth, sondern in Torpoint. Von unserem Haus aus müssen wir zu einer Fähre laufen und einen Fluss überqueren um nach Plymouth zu kommen und von dort aus fährt direkt ein Bus ins City Centre. Es hat schon seine Zeit gedauert bis wir die richtigen Busse und den richtigen Weg gefunden haben, da man sich hier doch ziemlich leicht verlaufen kann.
Meistens beginnt unser normaler Wochentag schon um 6.30 damit wir genug Zeit haben uns für die Arbeit fertig zu machen und unsere Fähre und Busse pünktlich zu erreichen. Das Frühstück wird für uns immer schon von Sue zubereitet, also brauchen wir uns nur an den gedeckten Tisch setzten ;). Dann müssen wir uns aber auch meistens schon ein bisschen beeilen um die 8 Uhr Fähre zu bekommen. Wenn wir dann die andere Seite erreicht haben, geht es mit dem Bus weiter ins City Centre. Julia kann von dort aus zu ihrem Arbeitsplatz laufen, ich muss jedoch noch mit einem anderen Bus weiterfahren. Ich arbeite in einem Hotel das den Namen Boringdon Hall Hotel trägt. Dort erledigen ich Aufgaben wie zum Beispiel Ordner wieder an ihren richtigen Platz bringen, eine Tabelle in Word oder Excel erstellen und die Essensbestellungen der Gäste für Weihnachten eintippen. Die ersten 2 Wochen war noch ein Auslandspraktikant aus Polen im Betrieb mit dem ich dann zusammengearbeitet habe. Es war immer sehr interessant sich mit ihm über unsere bereits gesammelten Erfahrungen in Plymouth auszutauschen. Wenn unser Arbeitstag zuende ist, treffen wir uns im City Centre und gehen dort noch was essen oder gehen noch ein bisschen shoppen. Dann wird es aber auch schon wieder höchste Zeit den letzten Bus zu der Fähre zu bekommen.
Wenn wir nach einem Arbeitstag wieder in unserer Gastfamilie ankommen sind, sind wir meistens völlig fertig. Später gibt es dann noch Abendessen und dann fallen wir auch schon total müde ins Bett ;)
Allerdings kann ich schon einige Unterschiede zu Deutschland feststellen. Zum Beispiel die Häuser und die Einrichtung sind ganz anders. Viele Häuser sind hier eng aneinander gebaut und recht schmal. In unsere Gastfamilie ist die Einrichtung sehr speziell. An den Wänden hängen sehr viele Fotos und Deko Teller auf den meistens Elvis oder Marilyn Monroe zu sehen sind. Und es liegt sogut wie überall Teppichboden. Mir gefällt es hier allerdings sehr gut und ich freue mich schon auf die restlichen zwei Wochen.
Katherine Pickford
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen